{begrüßung}

Jetzt am Samstag gibt es in 4 Städten große Demonstrationen zur Rettung der Energiewende, eine davon findet in München statt. Die ÖDP Bayern unterstützt die geplante Demonstration „Erneuerbare Energien verteidigen“ am kommenden Samstag, 18. April, in München und ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich zahlreich an der Kundgebung zu beteiligen. „Gerade jetzt, wo wir die Abhängigkeit von Öl und Gas sowie von autoritären Regimen wieder einmal unmittelbar erfahren, darf das Bundeswirtschaftsministerium die Energiewende nicht weiter ausbremsen“, sagt ÖDP-Co-Landesvorsitzender Tobias Ruff. „Gemeinsam können wir Druck aufbauen, damit die Politik handelt und die Energiewende sozial gerecht und konsequent umsetzt.“

Treffpunkt für Mitglieder und Unterstützer der ÖDP ist um 11.30 Uhr in der Ludwigstraße am Geschwister-Scholl-Platz (Universität) am östlichen Brunnen (mit Blickrichtung Siegestor auf der rechten Straßenseite).

 
 

Die Kreisgruppe Dachau des BUND Naturschutz und der Dachauer Kreisverband der ÖDP laden zum 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gemeinsam zu einer Mahnwache ein. Beginn ist am Montag, dem 27. April um 18:00 Uhr in Dachau in der Münchner Straße am Unteren Markt.

Dieses Jahr jährt sich der Beginn des Supergaus in Tschernobyl zum 40. Mal. Und immer noch ist nicht absehbar, wann die strahlenden Ruinen geräumt werden können. Jahrzehntelange Bemühungen, die Katastrophe unter Kontrolle zu halten, werden durch den andauernden Krieg in der Ukraine gefährdet. Die mit großem Aufwand neu gebaute Schutzhülle wurde letztes Jahr von mindestens einer Kampfdrohne getroffen und beschädigt. Es droht jeden Tag die erneute Freisetzung von Radioaktivität. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl darf daher nicht in Vergessenheit geraten.

Wir wollen uns treffen, um an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und deren Opfer zu erinnern. Und wir wollen verhindern, dass die Risiken der Nutzung der Atomkraft in Vergessenheit geraten. Denn auch wenn in Deutschland alle Atomkraftwerke abgeschaltet wurden, sind z.B. in der Schweiz unmittelbar an der deutschen Grenze weiterhin uralt-Reaktoren in Betrieb.